Busreisen in Mittelamerika

Das Reisen mit dem Bus ist nicht immer der angenehmste Weg. Zieht man jedoch das Preis/Leistungs-Verhältnis in Betracht eignet es sich besonders für Rucksackreisende. Ich berichte aus eigener Erfahrung.

Die Busreise zählt inzwischen zu meiner Lieblingsart, um sich in einem Land zu bewegen. Mit kleinen Tricks kann das Reisen mit dem Bus zu einem Abenteuer werden. Der Kontakt zu den Einheimischen entsteht dabei fast automatisch. 

 

Wie sind die Busse in Mittelamerika?

 

Die Busse in Mittelamerika variieren von Land zu Land.
Besonders gute Erfahrungen hab ich in Mexiko gemacht. 
Die Busgesellschaften unterscheiden sich im Wesentlichen von ihrem Preis und dem Komfort der Busse. Für einen gering höheren Preis kann man in der ersten Klasse fahren. Dazu rate ich Ihnen in jedem Fall. Die Sicherheit ist in diesen hochmodernen Reisebussen ist durch Eingangskontrollen vollkommen gewährleistet. Neben dem Busfahrer fährt häufig eine Person mit, welche die Sicherheit und den Service an Bord gewährleistet. Die Busse verfügen in den meisten Fällen über Toiletten und eine Küche. Vor dem Einsteigen bekommt man ein im Preis enthaltenes Lunchpaket (Softdrink, Chips und Sandwich). Die Sitzanordnung ermöglicht ein großzügiges Verstellen der Sitze.


Ich rate jedem einen Bus der ersten Klasse zu nehmen. Nebenbei muss ich darauf hinweisen, dass das Reisen mit dem Bus möglichst Tagsüber stattfinden sollten. Immer häufiger werden Reisebusse die Nachts fahren auf einsamen Straßen überfallen.

 


Das Busreisen in Guatemala ist etwas einfacher gehalten, jedoch auch sehr komfortabel. Die Busse waren bei meiner letzten Reise durchgehend älter und teilweise stark beschädigt. Eine nicht funktionierende Klimaanlage kann einem die sechs stündige Fahrt, durchs Gebirge, schnell vermiesen. Jedoch gibt es auch hier eine erste Klasse. Für einen geringen Aufpreis gehört zum Angebot ein großer Fußraum sowie ein Fernseher an der Decke. 
Für eingeplante Pausen besitzen die Busgesellschaften oft eine eigene Raststätte. Hier gibt es WCs und ein Restaurant.
Das Essen ist hier oft ziemlich gut. Dadurch, dass die Busse fast stündlich hier einkehren, gibt es einen sehr großen Durchlauf. Das Essen liegt also nicht lange herum, sondern wird schnell verspeist. Alle von mir besuchten WCs waren den Umständen entsprechend sauber und somit begehbar.

 

In Honduras bin ich nur mit sogenannten Minibussen gefahren,

dazu können sie hier mehr lesen. Natürlich hat auch Honduras Busse für längere Fahrten, diese habe ich aber nicht getestet.

Wahrscheinlich sind sie mit Guatemala zu vergleichen.